Ihr Kind steckt in den Start­lö­chern für das Abitur oder aktu­ell viel­leicht schon mitten in den Prüfun­gen. Auch für Eltern ist dies oft ein sehr bewe­gen­der Moment, zumal die Ergeb­nisse des Abschlus­ses bereits eine erste Weichen­stel­lung für die Zeit nach der Schule bedeu­ten und für manch einen auch Auswir­kung auf die Studi­en­wahl mit sich bringt. Doch gerade die Endphase ist für viele Jugend­li­che belas­tend. Bei dem umfang­rei­chen Lern­stoff moti­viert zu blei­ben, ist durch­aus sehr heraus­for­dernd. So kann es schnell passie­ren, dass ihr Kind sich plötz­lich keine Mühe mehr macht oder lust­los bei der Sache ist und daraus resul­tie­rend viel­leicht sogar schlechte Noten schreibt. Ursa­che hier­für kann durch­aus auf mangelnde Moti­va­tion zurück­zu­füh­ren sein. Doch die Moti­va­tion Ihres Kindes liegt nicht nur an der persön­li­chen Einstel­lung, sondern wird von vielen Fakto­ren beeinflusst.

In der Schul­zeit läuft Moti­va­tion größ­ten­teils über den Außen­druck; allen voran über die Lehr­kräfte, die das Lernen von umfang­rei­chen Schul­stoff auf Basis vorge­ge­be­ner Lehr­pläne abver­lan­gen, die in regel­mä­ßi­gen Abstän­den in Klas­sen­ar­bei­ten geprüft werden. Außen­druck entsteht zudem über die Eltern, die dazu tendie­ren können, stän­dig das aktu­elle Lern­ver­hal­ten Ihres Zöglings abzu­fra­gen. Oft führt das nur noch zu mehr Wider­stand. In dieser Situa­tion können Sie Ihr Kind viel­mehr unter­stüt­zen, indem Sie es wohl­wol­lend an seine Wünsche und Träume erin­nern, welches es für die Zukunft plant, und es auf seine Moti­va­ti­ons­kraft hinweisen.

Wie Sie das am besten machen könn­ten? Wir haben einige Tipps und Empfeh­lun­gen, die bestimmt nicht nur für Kinder und Jugend­li­che sinn­voll sind. Auch wir vom Kompass Zukunft Team inte­grie­ren gerne die ein oder andere Moti­va­ti­ons­tech­nik, um mit Freude und Fokus an unse­ren tägli­chen Aufga­ben sowie an unse­rer Mission und Vision dran­blei­ben zu können. Doch beleuch­ten wir zunächst einige Aspekte rund um das Thema Motivation.

Was ist Moti­va­tion überhaupt?

Moti­va­tion ist – laut eini­ger Quel­len – ein Gefühl, dass den Menschen bewegt, etwas Bestimm­tes zu tun. Das Wort Moti­va­tion kommt vom latei­ni­schen Wort „motus“. Zu Deutsch heißt es Bewe­gung. Am einfachs­ten drückt es die Defi­ni­tion des Wörter­buchs aus: Bei Moti­va­tion handelt es sich um “die Beweg­gründe, die das Handeln eines Menschen bestim­men”. Doch im Grunde deutet auch schon die Über­set­zung des ursprüng­li­chen Wortes an, worum es geht: um Bewe­gung. Nicht um körper­li­che Bewe­gung, sondern darum, sich selbst oder jemand ande­ren dazu zu bewe­gen, etwas zu tun. Moti­va­tion entsteht entwe­der in einem selbst (intrinsi­sche Moti­va­tion) oder sie wird von außen ange­regt (extrinsi­sche Moti­va­tion). Manch­mal ist es aber auch eine Mischung aus beidem.

Innere Moti­va­tion ist der eigene Wille. Man handelt, weil man etwas errei­chen oder vermei­den will; weil man in einer Sache besser werden will oder man tut Dinge, weil man abso­lut über­zeugt davon ist.

Äußere Moti­va­tion sind alle äuße­ren Einflüsse, die moti­vie­ren, etwas zu tun; wie zum Beispiel Geld verdie­nen, Lob bekom­men oder auch Ärger vermei­den – z. B. mit Lehrer:innen oder Eltern.

Doch nicht jeder Mensch wird mit Moti­va­tion gebo­ren. Viele Menschen behaup­ten sogar: “Entwe­der hat man Moti­va­tion oder eben nicht”. Doch so stimmt das nicht. Moti­va­tion ist etwas, dass man in jedem Alter erler­nen kann. Auch Ihr Kind. Hat man einmal seine für sich stim­mi­gen Moti­va­ti­ons­tech­ni­ken etabliert, will man sie nicht mehr missen. Denn schließ­lich ist die Moti­va­tion die trei­bende Kraft, die dabei hilft, seine persön­li­chen Ziele zu errei­chen. Zu einem persön­li­chen Lern­pro­zess gehö­ren neben Moti­va­ti­ons­tech­ni­ken noch viele weitere Schritte; wie zum Beispiel unter ande­rem: Korrekt mit Stress umge­hen zu können, sich durch Schritt-für-Schritt-Ziel­set­zung Erfolgs­er­leb­nisse zu schaf­fen, Blocka­den aufzu­lö­sen, sich punkt­ge­nau zu konzen­trie­ren und nicht zuletzt darauf, die gesunde Balance zwischen Lern- und Frei­zeit zu finden. All diese Fähig­kei­ten werden im norma­len Schul­un­ter­richt kaum trai­niert. Aber es gibt eine Viel­zahl an verschie­de­nen Möglich­kei­ten, auf die Ihr Kind in heraus­for­dern­den Zeiten zurück­grei­fen kann.

Was sind Motivationstechniken?

Moti­va­ti­ons­tech­ni­ken sind psycho­lo­gi­sche Metho­den, um die persön­li­chen Ziele zu errei­chen. Gerade im Coaching-Bereich gibt es eine Viel­zahl an Metho­den und Ratschläge – unter ande­rem für mehr Fokus, Konzen­tra­tion, Work­flow und Freude am Lernen und Arbei­ten. Nicht jede Moti­va­ti­ons­tech­nik ist für jeden Menschen geeig­net. So gibt es Tech­ni­ken, die vermehrt die Vorstel­lungs­kraft nutzen. Während es auch welche gibt, die mit dem Unter­be­wusst­sein arbei­ten. Auch für Menschen, denen eher ein metho­di­scher, analy­ti­scher Ansatz liegt, gibt es hilf­rei­che Methoden.

Wir haben einige unse­rer Favo­ri­ten in unse­rem Tool-Set für mehr Moti­va­tion für den Alltag zusam­men­ge­stellt, welches Sie sich hier direkt herun­ter­la­den können. Noch viel mehr Moti­va­ti­ons­tech­ni­ken kann Ihr Kind im Kompass Star­ter Programm kennen­ler­nen und einüben.

Und wer weiß: Viel­leicht ist auch eine für Sie da. Gerade in Zeiten von Home-Schoo­ling und Home-Office können Sie wirk­lich rich­tig gut unterstützen!

TOOL-SET FÜR MEHR MOTIVATION

Für Ihr Kind ist es vor allem wich­tig heraus­zu­fin­den, welche der Moti­va­ti­ons­tech­ni­ken ihm am ehes­ten liegt und am meis­ten Freude berei­tet. Ja, lernen darf Freude berei­ten. Manch­mal machen sich die Vorteile bzw. die Wirkung der Tech­ni­ken zur Selbst­mo­ti­va­tion erst auf den zwei­ten Versuch bemerk­bar. Deshalb kann es sich lohnen, sich ein bis zwei Moti­va­ti­ons­tech­nik auszu­wäh­len und diese erst einmal eine Weile auszu­pro­bie­ren und zu wiederholen.

Tipps zum Lernen von Motivationstechniken:

*Wich­tig ist, dass Ihr Kind sich eine Moti­va­ti­ons­tech­nik auswählt und einfach damit loslegt. Eine erste Hand­lung kann schon wahre Wunder für mehr Moti­va­tion wirken.

*Die ausge­wählte Moti­va­ti­ons­tech­nik sollte über einen länge­ren Zeit­raum verfolgt werden, um so kleine wie große Erfolgs­er­leb­nisse durch die Anwen­dung zu erle­ben und erkennen.

*Es ist völlig in Ordnung, wenn sich Ihr Kind nicht zwischen den Moti­va­ti­ons­tech­ni­ken entschei­den kann und Lust darauf bekommt, verschie­dene Moti­va­ti­ons­tech­ni­ken mitein­an­der zu kombi­nie­ren bzw. zwischen ihnen zu sprin­gen. Der spie­le­ri­sche Umgang mit den Metho­den führt zu mehr Freude am Lernen.

*Klei­ner Trick: Ihr Kind kann sich an die Vorteile erin­nern, die entste­hen, wenn es seine Ziele schnel­ler erreicht.

Mit Kompass Zukunft Program­men zu mehr Moti­va­tion im Abitur

Mit unse­ren neuen Online-Program­men Kompass Star­ter und Kompass Abi wollen wir Schü­le­rin­nen und Schü­lern während der Abitur­phase (auch im Lock­down) unter­stüt­zend zur Seite stehen. Während unse­res profes­sio­nel­len und indi­vi­du­el­len Abi-Coachings lernen die jungen Menschen unter ande­rem auch verschie­dene Moti­va­ti­ons­tech­ni­ken sowie weitere Aspekte, um in dieser heraus­for­dern­den Zeit konstant moti­viert, fokus­siert und entspannt zu bleiben.